In unserer Brennerei tut sich was!

Viele Fans der Klosterbrennerei Wöltingerode kennen unsere Anlage ziemlich gut. Schließlich ermöglichen wir im Rahmen unserer regelmäßig stattfindenden Führungen einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Was genau passiert in den Gärtanks, warum sind die Brenngeräte aus Kupfer und wozu ist die Rohbrandkolonne da – diese und mehr Fragen werden dabei von uns beantwortet.

Doch momentan kommt frischer Wind in die Brennerei, die schon seit so vielen Jahren verlässlich ihre Arbeit macht. Zu unserer Roh- und Feinbrandkolonne gesellt sich künftig eine kleine zusätzliche Verschlussanlage. „Verschlussanlage deshalb, weil sich das neue Brenngerät komplett unter zollamtlichem Verschluss befindet. Eine Verschlussanlage unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich der Menge, denn der entstandene Gärungsalkohol wird direkt zollamtlich erfasst und mit 13,03 Euro je Liter reinem Alkohol versteuert“, erklärt Destillateur-Meister Dany Mailah.

Das heißt für uns: Alle Bauteile, Leitungen und Messuhren werden vor der Inbetriebnahme vom Hauptzollamt Braunschweig mit Plomben verschlossen, die nicht aufgebrochen werden dürfen. Für Fans der Klosterbrennerei ist die neue Verschlussanlage vor allem deshalb ein Grund zur Freude, weil wir hier zukünftig Obstbrände herstellen können … Mehr dazu bald an anderer Stelle.

Neben der Verschlussanlage wird auch ein neuer Fußboden in der Brennerei installiert. Er ist leitfähig und Explosionsschutz-konform sowie säure- und alkoholbeständig. Mit etwas Glück übersteht er also die nächsten 100 Jahre Brennerei-Geschichte gänzlich unbeschadet. Künftige Teilnehmer unserer Führungen profitieren ebenfalls ganz direkt von den derzeitigen Umbauarbeiten. Denn wir investieren in eine neue Lichtanlage. Sie ist nicht nur zweckmäßig ausgelegt für alle Arbeiten in der Brennerei, sondern schafft auch tolle Lichteffekte für Besucher. Wenn das kein Grund ist, uns bald mal wieder zu besuchen …

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Bundesehrenpreis für Kloster Wöltingerode

Höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft – Hervorragendes Abschneiden in der DLG-Qualitätsprüfung für Spirituosen – Preisverleihung während der BrauBeviale in Nürnberg 

(DLG). Das Kloster Wöltingerode aus Goslar ist jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Bundesehrenpreis für Spirituosen ausgezeichnet worden. Das Qualitätsunternehmen erhielt die Auszeichnung am 15. November in Nürnberg im Rahmen der Fachmesse BrauBeviale. Ministerialrat Dr. Michael Koehler (BMEL) überreichte gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), Dr. Diedrich Harms, Medaille und Urkunde an die Preisträger.

Der Bundesehrenpreis ist die höchste Ehrung, die ein Unternehmen der deutschen Ernährungswirtschaft für seine Qualitätsleistungen erhalten kann. Die Auszeichnung wurde an insgesamt acht deutsche Hersteller von Spirituosen vergeben, die in der Qualitätsprüfung der DLG die besten Testergebnisse erzielt haben.

Dr. Harms lobte die betriebliche Gesamtleistung der Unternehmen, die Ausdruck in der hervorragenden Qualität ihrer Erzeugnisse findet: „Die Bundesehrenpreisträger setzen richtungsweisende Signale für Spitzenqualität, Geschmack und Genuss. Sie gehören zu den jeweils besten deutschen Unternehmen der Spirituosenbranche“, betonte der DLG-Vizepräsident.

Bundesehrenpreis für Kloster Wöltingerode: Ministerialrat Dr. Michael Koehler (BMEL) (l.) überreicht gemeinsam mit DLG-Vizepräsident Dr. Diedrich Harms (r.) Urkunde und Medaille an Hans-Joachim Dege. (Foto: DLG)